Stallkatzen

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Mimi, Momo und ihre Freunde

In jeden Pferdestall gehören auch Katzen. Und so zogen im Sommer 2013 die Geschwister Mimi und Momo bei uns ein und wuchsen im Stall mit den Pferden auf. Momo ist ein weißer Kater mit schwarzen Abzeichen. Seine Schwester Mimi ist eine wahre Glückskatze mit dreifarbigem Fell. Ihre Kinderstube befand sich in unserem Gartenhaus, das wir auch als Sattelkammer nutzen. Hier hatten sie einen großen Kratzbaum, ihre Futter- und Wassernäpfe, ein Katzenklo und jede Menge Spielzeug. Anfangs ließen wir sie nur unter Aufsicht nach draußen, aber als sie dann alt genug und kastriert waren, erkundeten sie allein ihr gesamtes Revier. Und meine beiden Stalltiger erwiesen sich auch als sehr geschickte Mäusejäger.  

Mimi auf Abwegen

Die Erfahrung, dass sich Katzen nicpferdeapfel.info artgerechte pferdehaltung stallkatzen mimi und momoht anbinden lassen, machte ich, als Momos Kumpel Leo, der rote (und ebenfalls kastrierte) Nachbarskater, immer häufiger zu Besuch kam. Mimi mochte ihn gar nicht und fauchte ärgerlich. Aber Leo ließ sich davon wenig beeindrucken. In der Folge zog es Mimi in den Ponystall der anderen Nachbarn. Hier leben zwar auch zwei Kater, aber mit ihnen versteht sich Mimi. Außerdem mag sie den Ponywallach Axel. Die Besitzer berichteten mir, dass sie sogar in seiner Heuraufe schläft und Axel dann ganz vorsichtig das Heu herauszupft. Eine tolle Freundschaft. Derzeitig kommt Mimi immer mal wieder vorbei, meistens zum Essen. Aber sie bekommt auch leckere Sachen bei den Nachbarn. 

Momo und die Kater

pferdeapfel.info artgerechte Pferdehaltung Stallkatzen mimi und momoUnter Katern, auch wenn sie kastriert sind, kann es schon mal etwas rauer zugehen. Kräfte messen gehört unter Jungs einfach dazu. Mimi mochte es noch nie, wenn Momo raufen wollte. Sie knurrte und fauchte dann jedes Mal ärgerlich, wenn Momo ihr wieder in den Rücken gesprungen war. Vielleicht ist dies auch ein Grund, warum es ihr bei den Nachbarn besser gefällt. Momos Kumpel Leo ist da schon anders gepolt. Die Jungs raufen oft und manchmal ist die Grenze zwischen Spiel und Ernst gar nicht mehr so einfach zu erkennen. Aber bis jetzt haben die beiden es immer geregelt. Nur, wenn streunende, unkastrierte Kater ihr Unwesen treiben, dann ist es wirklich ernst. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass Momo von diesen rabiaten Zeitgenossen verletzt wurde. Besonders schlimm ist es in der Paarungszeit. Wir mussten schon einige Male den Tierarzt konsultieren und die Wunden versorgen lassen. So ein Katzenbiss ist zunächst nicht sehr auffällig, aber durch die Entzündung kann es zu bösen Verläufen kommen. Hoffentlich bleibt uns das in Zukunft erspart. 

 

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